Samstag, 24. Januar 2015

Smoothies - verträglich oder nicht?

 
Trotz vieler Unverträglichkeiten und Allergien möchte ich diese "Power" selbst einmal testen.

Mein Mann und ich möchten Smoothies vorerst für die Dauer von einem Monat testen.

Er kaufte ein und heute morgen war "Uraufführung"

Banane, Apfel, Karotten, Karottengrün, Eichblattsalat, Zitronensaft und Wasser wurden im Mixer trinkfertig zubereitet.

Ganz ehrlich .... Es schmeckt viel besser als es aussieht. Ja, es ist sogar lecker.

Vorsichtshalber nahm ich aber gleich meine Histamin- und Allergie-Medikamente ein. Schließlich machte ich schon oft genug schlechte Erfahrungen mit Obst und Gemüse.




Donnerstag, 15. Januar 2015

Mittwoch, 14. Januar 2015

Vollkornbrot im Bratschlauch gebacken

 
Da hatte ich mal wieder eine Idee.

Saftiges Vollkornbrot im Bratschlauch gebacken.



250 g Vollkornmehl aus Dinkel, Kamut, Einkorn und Gelbmehlweizen
150 g Sonnenblumenkerne
50 g große Dinkelflocken
4 EL Leinsamen, geschrotet
8 g Trockenhefe
1 gestr. TL Salz
300 ml warmes Wasser

Aus den Zutaten einen weichen, aber noch formbaren Teig kneten. Zusammen mit 25 ml Wasser in einen Bratenschlauch füllen. Den Bratenschlauch an beiden Seiten schließen.

Den Teig ca. 1 Stunde an einem warem Platz gehen bzw. quellen lassen.

Den Bratenschlauch auf ein Backblech geben und in den kalten Backofen stellen.
180 Grad Ober- und Unterhitze einstellen. Wenn die Temperatur erreicht ist, 40 Minuten backen, dann den Bratenschlauch entfernen.

Backofen auf Heissluft 200 Grad stellen und nochmals 15 Min. backen.

Donnerstag, 8. Januar 2015

Dinkel-Frühstücksweckle

über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.

Heute Morgen frisch gebacken. Lecker


900 g Dinkelmehl Type 1050
100 g Roggenmehl Type 1150
20 g Salz
1 Würfel Hefe
Wasser

Mittwoch, 7. Januar 2015

Pizza mit Rucola und Seranoschinken

Diese Pizza gibt es meistens, wenn ich Brot backe.

Vom Brotteig nehme ich 400 g Teig weg und backe diese Pizza


Belag: nur Mozzarella - backen, bis der Käse schmilzt.
Direkt vor dem Servieren mit Seranoschinken und Rucola belegen.
Mit Chili-Öl beträufeln.

Dienstag, 6. Januar 2015

Eclairs

 mit Kaffee-Sahne-Füllung
 




Saftiges Vollkornbrot

Es geht ganz schnell und schmeckt richtig gut


150 g Dinkelkörner und 250 ml Wasser kochen bis die Dinkelkörner weich sind - immer wieder etwas Wasser nachgießen, damit der Dinkel nicht anbrennt.

100 g große Dinkelflocken dazugeben und ca. 30 Minuten quellen lassen.

300 g frisch gemahlenes Getreide (Dinkel, Kamut, Rotkorn) - Mahlgrad mittel.

Das Mehl mit 20 g Hefe und 1 TL Malzsirup vermengen.

Ca. 2 Stunden an einem warmen Ort ruhen lassen. Das abgekühlte Brühstück (Dinkelkörner und Dinkelflocken) und 1 TL Salz dazugeben.

Alles gleichmäßig vermengen.

Einen Glas-Keramik-Topf mit Deckel im Backofen auf 230 Grad vorheizen.

Den Teig auf einem Backpapier in Form des Topfes formen und nochmals ruhen lassen.

Den Teig mit dem Backpapier in den heißen Topf legen - Deckel drauf - 25 Minuten bei 230 Grad backen. Dann die Temperatur auf 190 Grad reduzieren und weitere 25 Minuten ohne Deckel backen.

Dienstag, 30. Dezember 2014

Reis-Puffer

1/2 Tasse Reise mit Gemüse kochen

3 Eier verqirlen und mit dem Reis und Gemüse vermengen.
Mit Salz, Pfeffer, Chili würzen.

In einer gefetteten Bratpfanne Puffer braten. Mit Käse nach Wahl belegen und überbacken.

Montag, 29. Dezember 2014

umhäkeltes Gästehandtuch

Vom gestrickten Traum-Deckchen hatte ich noch eine kleine Menge Garn übrig.

Damit wurde das Gästehandtuch "veredelt"



Kunststricken - Das Traum-Deckchen ist fertig

Kunststricken war auch eine Leidenschaft von meiner Mama.

Die Decke hat einen Durchmesser von 65 cm


Bei keiner Arbeit kann ich besser "abschalten" und mich von traurigen Erlebnissen ablenken.

Noch 8 Runden stricken, dann wird das Deckchen gespannt und das Ergebnis bewundert.
Hoffentlich sieht man nicht zu viele Fehler ....

Freitag, 26. Dezember 2014

Duft wirkt .. in der Arztpraxis - gelesen im CSN Blog

Dieser Bericht steht im CSN Blog

... allerdings irritieren mich diese hellblauen Masken, denn das dünne Material hält keine Duftstoffe ab.

Selbst die dicken MCS-Masken schützen nur minimal. 

Nach kurzer Zeit "unter Menschen" bin ich körperlich und seelisch am Null-Punkt angelangt. 

Die Schmerzen sind dann auch nur noch mit Medikamenten auszuhalten.

Wirkung von Duftmarketing in Praxen und Krankenhäusern auf Patienten
Arzttermin, er wurde extra so gelegt, dass die Patientin nicht mit vielen anderen Patienten in Kontakt kommt, weil sie chemikaliensensibel ist und Allergien hat. Als die Patientin die Tür zur Arztpraxis öffnete, strömte ihr ein Duft entgegen, der eher an ein Wellness Center erinnerte als an eine Praxis. Atemnot, Schwindel und Sehstörungen waren die unmittelbare Folge. Die Tochter der Patientin brachte sie nur noch mit Mühe ins Auto, den Rest des Tages lag die Frau, die unter Chemikalien-Sensitivität (MCS) leidet, im Bett.
Ein Anruf der Tochter in der Arztpraxis gab Aufschluss. „Oh, das sind aber doch natürliche Düfte, wir haben jetzt Duftmarketing, das soll zum Wohlbefinden der Patienten beitragen. Unsere Duftkomposition ist stressabbauend, beruhigend und entspannend. Sie heißt „Green Balance“, hauchte die Rezeptionsdame der Tochter zur Erklärung ins Telefon. Tausende von Praxen und Krankenhäuser würden diese Raumdüfte bereits mit Erfolg einsetzen, das habe die Duftmarketing-Firma gesagt und das dürfe wohl für die Qualität der Duftstoffe sprechen. Außerdem habe die Firma, die ihnen die Aromasäulen aufgestellt habe, ganz besonders darauf hingewiesen, dass es wissenschaftliche Studien von deutschen Universitäten in Paderborn und Wiesbaden gäbe, die eine positive Wirkung von Düften bestätigen. Demnächst würden sie zu einem Sommerduft überwechseln, ein Orangenaroma, vielleicht sei dieser Duft dann angenehmer und verträglicher für die Patientin, sie könne gerne anrufen, um einen neuen Termin abzusprechen, wenn es soweit sei.
Die Tochter schrieb in ihrer E-Mail an CSN, dass sie der Rezeptionsdame einen Satz auf den Weg mitgegeben habe: „Nein danke, wir möchten keinen neuen Termin. Wir suchen uns einen neuen Arzt, einen, der meine Mutter mit ihrer Krankheit ernstnimmt und der durch seine Kompetenz als Arzt überzeugt und es nicht nötig hat, Emotionen, Gefühle durch Duftmarketing manipulieren zu wollen und dabei dringliche gesundheitliche Bedürfnisse von MCS-Patienten und Allergikern ignoriert.“

MCS - Nur ein paar Beispiele, auf was wir Betroffene verzichten müssen

Viele Menschen wissen nicht, warum wir bei Temperaturen von über 30 Grad mit Gesichtsmaske und Baumwoll-Handschuhen unterwegs sind. Man hört hinter sich Gelächter und Gemurmel wie: "Oh mein Gott" oder "Schau dir die mal an".

Wer unter MCS (Multipler Chemikalien Sensibilität) leidet, ist von der Gesellschaft ausgeschlossen. Die einzige Möglichkeit auf Linderung ist die Meidung  von eben diesen Chemikalien. MCS ist unheilbar und es gibt auch keine Medikamente.

Wo sind diese Chemikalien zu finden? Überall!!!
Es beginnt schon bei der Körperpflege. Seife, Deo, Shampoo, Körperlotion, Creme.
In Waschpulver, Weichspüler, Putzmittel, Geschirrspülmittel - überall sind Duftstoffe bzw. Parfüm enthalten.
Im Kaufhaus machen wir einen großen Bogen um Duftkerzen und Raumerfrischer.
Zeitschriften, Plastikgeschirr - überall sind Düfte, die ein "normaler" Mensch überhaupt nicht registriert.

- Mittlerweile kann ich meinen Mann nicht mehr zum Einkaufen begleiten -
Chemikalien lauern überall


Die meisten MCS-Betroffene leiden außerdem an Multiplen Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten.

'Einige' ganz alltägliche Dinge, auf die wir verzichten müssen habe ich hier niedergeschrieben:

z. B.:
keine zusätzliche Berufsausbildung wählen zu können
nicht an einer Uni studieren
keinen Vereinssport betreiben
nie im Schwimmbad schwimmen
kaum neue soziale Kontakte knüpfen
nie in Urlaub fahren
niemals einen Führerschein machen
nicht mehr Autofahren
nicht und Gruppen oder Vereinen aktiv werden zu können
keinen Stadtbummel
keine Disco, kein Kino, kein Theater, kein Konzert besuchen
nicht mehr Essen gehen
keine öffentlichen Verkehrsmittel benutzen können (Bus, Bahn, Flugzeug)
kein Friseurbesuch mehr - mein Mann wurde kurzerhand zu meinem Friseur ernannt
keine Blumensträuße in der Wohnung
kaum noch auf die Terrasse sitzen können, weil die zum Trocknen aufgehängte Wäsche vom Nachbarn nach Weichspüler riecht oder Autoabgase und Kaminrauch in der Luft hängen.
kein Sonnenbad oder sich bei höheren Temperaturen im Freien aufhalten  (oft ist eine extreme Sonnen-, Licht- und Wärmeempfindlichkeit eine Begleiterscheinung von MCS)
keine Einkaufsbummel
Arztbesuche sind jedesmal eine Tortour

MCS-Betroffene sind von sehr verständnisvollen Verwandten und Familienangehörigen abhängig und glauben Sie mir - die wenigsten haben Verständnis!

Sobald mein Mann vom Einkaufen, Arztbesuchen usw. nach Hause kommt, muss er sich im Keller duschen und sich komplett umkleiden. Erst dann kann er in unsere Wohnung kommen.

Mein Mann ist mein Schutzengel.

MCS - Chemikalien sind überall

Chemikalien lauern heute überall und deshalb können viele MCS-Kranke ab einem gewissen Grad der Erkrankung die Wohnung nicht mehr verlassen.

Die zuverlässigste Therapie besteht aus Vermeidung.

Wohnung, Kleidung und Lebensmittel müssen frei von Chemikalien sein.

Ausserdem müssen Pflegeprodukte, Wasch- und Putzmittel chemikalienfrei sein (Es gibt diese Produkte. Sie kosten aber erheblich mehr)

Ein sehr wichtiger Punkt ist, dass die Mitbewohner ebenfalls komplett auf Chemikalien verzichten.

Menschen mit MCS reagieren ihr Leben lang auf Chemikalien. Die Krankheit ist leider unheilbar und es gibt keine Medikamente.

Wir bekommen immer wieder zu hören, dass wir psychische Probleme hätten und nicht pysische.

In Deutschland gibt es noch keine Umweltklinik, die den notwendigen Ansprüchen schwer an MCS-Erkrankten gerecht würde.

Donnerstag, 25. Dezember 2014

MCS - der minimalste Duft macht mir das Leben schwer

Der Tag beginnt ganz normal
- Aufstehen -
- Frühstücken -
- Mein Mann macht einen kleinen Spaziergang mit dem Hund -
- ich schreibe einen kleinen Einkaufszettel -

Mein Mann geht einkaufen und kommt "beduftet" zurück.
Beduftet - nur weil der Weg zur Kasse durch die Abt. Körperpflege und Putzmittel führt.

Ich öffnetet ihm die Tür und bekam den Duft frontal ab.

Schlagartig wird mir schwindelig, kann nur noch undeutlich sprechen, sehe verschwommen, mein Gehör funktioniert nicht mehr. Ich habe Schmerzen am ganzen Körper. Die Symptome knallen auf einen Schlag auf mich ein.

MCS-Betroffene reagieren auf die minimalste Chemikalie, wenn andere Menschen sie noch gar nicht riechen.

Sonntag, 21. Dezember 2014

Fit in den Tag

Fit in den Tag,
für zwischendurch
oder als Abschluss ab Abend

Naturjoghurt,
Crunchy aus Dinkelflocken, Sonnenblumenkernen und Berberitzen
und als "i-Tüpfelchen" weiße Schokoladen-Röllchen


Brote im Topf gebacken - immer wieder lecker



200 g Brotmehl Type 700 und 10 g frische Hefe mit Wasser in einer hohen Schüssel glattrühren.
Mit Klarsichtfolie abdecken und bei Zimmertemperatur über Nacht stehen lassen.

Am nächsten Tag gibt man die restlichen Zutaten zu und knetet alles zu einem kompakten Teig, der sich vom Schüsselrand löst.

800 g Brotmehl Type 700
20 g frische Hefe
20 g Salz
Wasser

Den Teig eine Stunde ruhen lassen. Jeweils nach 30 Minuten falten.

In zwei Teiglinge teilen, mit Wasser bestreichen und ruhen lassen.

In der Zwischenzeit zwei Töpfe mit Deckel im Backofen bei 230 Grad erhitzen.

Vorsichtig den Teig hineingeben, Deckel drauf und 25 Minuten backen.

Dann die Temperatur auf 185 Grad reduzieren und weitere 30 Minuten backen.

Die Töpfe aus dem Ofen nehmen und das Brot zum Abkühlen auf einen Rost geben.


Donnerstag, 18. Dezember 2014

Aprikosen im Schoko-Kokos-Mantel

Süßes für den Adventsteller - ohne Teig

Die geschwefelten Aprikosen sehen zwar viel schöner aus, aber wir müssen unseren Körper ja nicht unnötig mit Konservierungsstoffen belasten.

200 g getrocknete, ungeschwefelte Aprikosen
Vollmilch-Kuvertüre schmelzen und mit 1 Msp. Zimt oder Lebkuchengewürz verrühren
100 g Kokosraspel

Die Aprikosen in die Schokolade tauchen, in den Kokosraspeln wenden.

Im Küchenschrank hatte ich noch eine angebrochene Packung Oblaten. Mit einem kleinen Klecks weicher Schokolade befestigte ich die süßen Aprikosen darauf.


Montag, 15. Dezember 2014

Meine Mama und mein Papa sind nun für ewig vereint

Meine Mama verstarb am 28. August 2014. Mein Papa folgte ihr am 13. Dezember 2014.
Er konnte nicht ohne seine große Liebe leben und starb an gebrochenem Herzen.



 Sie kannten sich 60 Jahre und waren 57 Jahre überglücklich verheiratet.
Papa, Mama, ich vermisse euch so sehr