Samstag, 21. Februar 2009

Amalgam im Mund - Macht es uns krank ?

Amalgam wird aufgrund der guten Modellierbarkeit und seiner Stabilität im Mund immer noch gerne von einigen Zahnärzten verwendet.

Amalgam setzt sich meist aus vier unedlen Metallen zusammen und der Quecksilberanteil beträgt hier beängstigende 50%. Zumal jeder weiß, dass Quecksilber giftig ist und sich besonders im Nerven- und Drüsengewebe anreichert.

Täglich kommt es durch den feinen Zahnabrieb zu einer dauernden Benetzung der Schleimhäute im Mund-, Magen- und Darmtrakt. So verändert sich die Darmbarrierefunktion und es kommt zur Aufnahme von kleinsten Dosen im Blutsystem, was dann in den Zellen der verschiedenen Organen zu Ablagerungen kommt. Die schleichende Ablagerung ist ein jahrelanger Prozess, der erst sehr spät zu klinischen Symptomen führt. Allerdings sagt die Quecksilber-Konzentration im Blut, Urin und Speichel nichts über die angereicherte Menge im Gewebe der Organe aus. Außerdem muss man unterscheiden zwischen einer allergischen Reaktion und den Folgen der giftigen Gewebewirkung.

Wenn man sich nun vorstellt, dass sich im Zahnbereich mehrere Metalle, wie z. B. Gold, Amalgam, Edelstahl, Titan befinden, wird es wohl jedem klar, dass hier eine Wanderung der Elektronen stattfindet. Das reinste Elektrizitätswerk. Die elektrischen Spannungen können zu einer Säureveränderung im Mund und somit zu einer Veränderung der Flora im gesamten Magen-Darmtrakt führen. Das kann die Ursache für vielfältige Krankheiten sein. Die häufigsten Symptome, die mit Amalgamfüllungen in Verbindung gebracht werden, sind:

Metallischer Geschmack im Mund, Paradontose
Chronische Müdigkeit
Kopfschmerzen
Schlafstörungen
Konzentrationsstörungen
Depressionen
Schwindel
Kalte Hände und Füße
Niedriger Blutdruck
Verminderte körperliche Leistungsfähigkeit
Allergien und Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten
Verdauungsprobleme, Verpilzung
Asthmatische Beschwerden
Infektanfälligkeit
Immunstörungen
Hautausschläge (Ekzeme)
Gelenkschmerzen

Eben auch aus diesem Grund habe ich mich zu einer Zahnsanierung entschlossen und werde mir nach und nach die noch vorhandenen Amalgam-Füllungen entfernen lassen. Am 17. Februar gehts los. Ganz ehrlich wundere ich mich schon selbst über meinen Mut.

Wie es dann anschließend mit der Amalgam-Ausleitung weitergeht - ob das wirklich notwendig ist - weiß ich noch nicht. Aber zu gegebener Zeit werde ich diesen Bericht mit meinen neugewonnenen Erfahrungen ergänzen.

Kommentare:

Dinkelmännchen hat gesagt…

herzlichen glückwunsch zu diesem entschluß! deine beschreibung ist sehr gut!
ich hoffe auch das du bald weniger probleme haben wirst und mehr verträgst.

Urlaub hat gesagt…

Das ist wirklich mutig und konsequent. Mir sind die "Krankheitssymptome", die Amalgamfüllungen verursachen können allerdings etwas zu allgemein formuliert. Das könnte ja auf alles zu treffen!
Trotzdem ist es gut sicher zu gehen und die Füllungen zu tauschen. Für mich ist das im Moment leider nicht bezahlbar.