Samstag, 3. Januar 2009

Flüssigkeit für den Körper ist da A und O

Flüssigkeit ist für unseren Körper das A und O. Unser Körper besteht bis zu 70 % aus Wasser. Zwei Drittel füllen das Innere der Zellen. Ein Drittel bilden Blut und Gewebswasser. Wir verlieren pro Tag bis zu 3 Liter Flüssigkeit. Wenn dieser Verlust nicht ausgeglichen wird, droht die innere Austrocknung. Die Auswirkungen sind u. a. Verstopfung, Bluthochdruck, Nieren- und Harnwegserkrankungen. Sogar die Leistungsfähigkeit läßt nach. In vielen Lebensmitteln ist Flüssigkeit bereits enthalten. In Obst- und Gemüse ist verstecktes Wasser. Bei Dialyse-Patienten ist dies von großer Wichtigkeit. Im Winter ist die Luft in geheizten Räumen sehr trocken und der Körper gibt mehr Flüssigkeit ab, da die Atemwege mehr Feuchtigkeit benötigen.
Ein Glas lauwarmes Wasser auf nüchternen Magen hilft bei Verstopfung. Sogar das Denkvermögen leidet bei zuwenig Flüssigkeit. Viele ältere Menschen werden in das Krankenhaus eingewiesen aufgrund geistiger Verwirrtheit. Bekommen sie Flüssigkeit durch Infussionen zugeführt, verbessert sich ihr Zustand nach wenigen Stunden. Danach ist das Blut wieder verdünnt und das Gehirn wird wieder besser durchblutet. Gerade heute konnte ich das bei meiner Mutter beobachten. Sie ist erkältet, isst erst am späten Nachmittag das erste Stückchen Brot. Trinken möchte sie nichts. Gerade jetzt ist das sehr wichtig und ich mache mich sehr unbeliebt, weil ich ihr ein großes Glas Wasser hinstelle und warte, bis sie es ausgetrunken hat. Wußten Sie, dass sogar die Haut in Mitleidenschaft gezogen wird, dass sie an Elastizität verliert und rissig wird ?
Auch während einer Diät ist Trinken sehr wichtig. Man rechnet pro Kilogramm Körpergewicht mindestend 0,04 l Flüssigkeit. Die Schlacken im Körper können nur bei genügend Flüssigkeitszufuhr ausgeschwemmt werden.
Geben Sie Ihren Nieren abends vor dem Schlafengehen noch eine kleine Belohnung für den arbeitsreichen Tag. Trinken Sie ein Glas Wasser.

Hildegard von Bingen hatte ein Rezept für einen erholsamen Schlaf und gute Laune: Ein halbes Glas Wein, den Sie am liebsten mögen, bis zum Siedepunkt erhitzen. Dabei verlässt der Alkohol den Wein. Sobald Bläschen aufsteigen, einen Schuss kaltes Wasser dazugeben. Den Wein vom Herd nehmen und schluckweise trinken.

Vor einiger Zeit nahm einmal an einem Versuch teil, an dem ich pro Tag 3 Liter Wasser trank. Und wirklich - ich fühlte mich körperlich und geistig viel besser als vorher. Ich ertappe mich nun aber oft während der Wochenenden oder im Urlaub, dass ich viel zu wenig trinke. Dementsprechend schlapp fühle ich mich und leide oft an Migräne und Gliederschmerzen. Es ist für mich trotz allem immer wieder erstaunlich, wie mich mein Körper daran erinnert, dass er Flüssigkeit benötigt.

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