Donnerstag, 10. Dezember 2009

Gesunde Ernährung senkt Risiko für Depressionen

Wenn Sie das nächste Mal in einen saftigen Hamburger beißen wollen, denken Sie an zwei aktuelle medizinische Studien, nach denen unausgewogene Ernährung das Risiko erhöht, an einer Depression zu erkranken!

Die Art der Ernährung hat offenbar Auswirkungen auf die Stimmungslage des Menschen. Zwei medizinische Studien haben den Einfluss der Ernährung auf Depressionen untersucht und dabei festgestellt, dass ausgewogene Ernährung und mediterrane Kost Stimmungstiefs vorbeugen, während ungesundes Essverhalten eine Depression nach sich ziehen kann.

Eine britische und eine spanische Studie zeigen, dass gesunde Ernährung das Risiko einer Depression um 30 bis 58 Prozent verringert. Die britischen Forscher haben nach einem Bericht der BBC die Essgewohnheiten mehrerer tausend Beamter im mittleren Alter untersucht. Während sich eine Hälfte ausgewogen mit Obst, Gemüse und Fisch ernährte, standen bei der anderen Hälfte vor allem behandelte Lebensmittel und Fast Food auf der Speisekarte. Nach fünf Jahren verglichen die Mediziner des University College London die Anzeichen von Depressionen der Untersuchungsteilnehmer.

Ungesunde Ernährung führt demnach zu einem deutlich erhöhten Risiko, an einer Depression zu erkranken. Die Fast-Food-Esser hatten eine um 58 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit, Probleme mit ihrer mentalen Gesundheit zu bekommen. Probanden, die besonders viel ausgewogene Kost zu sich nahmen, hatten dagegen ein um 26 Prozent niedrigeres Risiko für künftige Depressionen als die Teilnehmer, die sich weniger ausgewogen ernährten.

Mediterrane Küche zeichnet sich durch gesunde Zutaten und hochwertige Öle aus. Forscher der Universität von Las Palmas de Gran Canaria berichten von einer Untersuchung, nach der eine Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, Fisch, Hülsenfrüchte und gesunden Ölen Krebs, Herz-Kreislauferkrankungen und Depressionen vorbeugt. In dieser Langzeitstudie mit mehr als 10.000 Teilnehmern sank das Risiko einer Depression um 30 Prozent für diejenigen, die sich nach mediterranem Vorbild ernährten.

Die Ursache der Wirkung von gesunder Ernährung und die genauen Effekte sind derzeit noch nicht bekannt. Klar ist nach diesen beiden Untersuchungen aber: Besser Birne statt Burger!

Natürlich darf man auch ab und zu einen Burger genießen ... Alles in Maßen

Kommentare:

s'Wuseli hat gesagt…

Das sehe ich genauso, von allem ein bißchen und nichts übertreiben.
Danke Dir für den lieben Kommentar!
Ich freue mich schon auf die Weihnachtszeit, da ich dann endlich für mich mehr Zeit habe und mir fest vorgenommen habe in Deinem Blog zu lesen. Da gibt es so vieles Interessantes und Informatives zu entdecken.
Liebe Grüße
Gabi

Tanja`s Allerlei hat gesagt…

Vielen Dank für den interessanten Bericht ! Ich kann mir das schon vorstellen, daß es wirklich einen Unterschied macht, wie und was man ißt und wie man sich dabei fühlt !

Bluhnah hat gesagt…

hin und wieder ist auch mal fast-food ok :-)

chrissi hat gesagt…

Recht hast du. Es wird gefuttert, bis man das Gefühl hat zu platzen. Und ein Spaziergang an der frischen Luft. Dafür ist man ja viel zu voll gefre....Das geht gar nicht.
Ich war lange nicht hier, weil mein PC nicht einsatzfähig war. Viele leckere Dinge habe ich entdeckt. Ich schaue gleich noch mal genauer hin. Ich werde bestimmt etwas fürs Wochenende zum nachmachen finden. Auf diesem Wege möchte ich mich für die vielen tollen Rezepte bedanken.
Hab ein wunderschönes Wochenende.
Liebe Grüße, Chrissi