Dienstag, 22. Dezember 2009

Quinoa, ein Neuzugang in der Dinkelküche

Quinoa ist eine Körnerfrucht von Pflanzen, die nicht zur Familie der echten Getreidearten gehört. Die senfkorngroßen Samen haben eine getreideähnliche Zusammensetzung.
Quinoa gehört wie Amarant zur Gruppe der Pseudo-Cerealien. Diese sind glutenfrei und bei Zöliakie als vollwertiger Getreideersatz geeignet. Es enthält mehr Eiweißstoffe, Mineralien, Vitamine und pflanzliche Fette als unsere bekannten Getreidearten - ebenso in hohem Maße mehrfach ungesättigte Fettsäuren und sogar Vitamin C.

Quinoa stammt aus der Andenregion Südamerikas, wo der Anbau im Rahmen von Entwicklungsprojekten wieder gefördert wird. Die Pflanze stellt geringe Ansprüche an Boden und Wasser und wird als ein gesundes Nahrungsmittel angekannt. Für die Inkas war Quinoa auch ein Mittel gegen Halsentzündungen.

Es lassen sich damit schmackhafte Suppen, Aufläufe, Gemüsegerichte, "Risottos" und viele andere Köstlichkeiten zubereiten. Als Beilage - ähnlich Reis - sind die Körner eine besondere Spezialität. Müslifreunde schwören auf geröstetes Quinoa. Auch Süßspeisen können damit angereichert werden (Desserts, Joghurt, Müsliriegel). Zu Schrot, Flocken oder Mehl vermahlen gelingen leckere Backwaren wie Brot, Kuchen, Plätzchen oder Pfannkuchen.

Eine Tasse Quinoa mit zwei Tassen Wasser oder Brühe ca. 15 Minuten kochen. Sobald die Flüssigkeit aufgenommen wurde und die Körner durchsichtig sind, ist Quinoa zubereitet und kann als Getreide in vielen Rezepten ersetzt werden.


Kommentare:

Barbara hat gesagt…

Quinoa mag ich auch gerne - zusammen mit Gemüse ein schnelles Essen, meist für mich alleine, da nicht jedermanns Geschmack.;-)

Karin hat gesagt…

Quinoa kenne ich überhaupt nicht !
Aber zum Risotto verarbeitet kann ich es mir durchaus vorstellen !

der BIO-Sachse hat gesagt…

Ouinoa kenne ich noch nicht, werde aber einmal dran bleiben und sicher auch eine Quelle finden. Für eine neue Frischkornmüsli-Idee sehr interessant.
Ein gesegnetes frohes Weihnachtsfest
wünscht Jörg der Biosachse