Montag, 11. Januar 2010

Getreideallergie und -unverträglichkeit

Die Weizen-Allergie ist neben der Hafer-, Roggen- und Gerste-Allergie die bekannteste und am meisten verbreitete Allergie gegen Getreide.

Die Auslöser und Symptome sind ähnlich wie die Unverträglichkeit gegen Gluten.
Bei der Gluten-Unverträglichkeit handelt es sich um eine sehr ernstzunehmende Erkrankung.

Die Getreide-Allergie ist eine Überempfindlichkeit bzw. Unverträglichkeit gegenüber den Getreide-Eiweißen. Die Reaktionen im Körper entstehen bei der Verdauung im Dünndarm.
Die Getreide-Allergene sitzen meist direkt unter der Schale. Werden die Körner zur Weiterverarbeitung geschält, geht eine große Menge der Allergene verloren. Dennoch ist es bei der Unverträglichkeit immer die beste Lösung, auf den allergieauslösenden Stoff zu verzichten.

Je nach Getreideart variieren die Eiweiß-Zusammensetzungen und nicht alle Menschen reagieren identisch auf die gleiche Menge.

Bei dieser Allergie bzw. Unverträglichkeit sind besonders die Haut, die Bronchien und der Darm betroffen (Verdauungsbeschwerden, Neurodermitis, Asthma).
Eine Getreide-Allergie kann nicht mit Medikamenten geheilt werden. Einzig der Verzicht auf diese Nahrungsmittel verspricht eine wirksame Behandlung.

Kommentare:

Cherry Blossom hat gesagt…

Hallo
ich leide seit Jahren an diversen Lebensmittelunverträglichkeiten und Weizen ist mein größter Feind sowie Lactose.... Bei mir rührt es von einer Autoimunerkrankung und Reizdarm her... meine Schwester hat Zöliakie... ich habe mitterlweile soviele die unter diesesn Problemen leiden und umstellen müssen... Ich lieb Dinkel für mich ist das ein hervoragendes Prdoukt und glücklicherweise bekommt man immer mehr 100% Dinkelwaren...

Bluhnah hat gesagt…

echt mistig diese allergien :-(

Sigi hat gesagt…

Nicht immer einfach damit zu leben. Meine Mutter hat Zöliakie in der schwersten Form und 50 Lebensmittel-Unverträglichkeiten , man muß da echt neu lernen zu kochen. Mittlerweile kann ich gut für sie mitkochen ! Man lernt !
Liebe Grüße Sigi