Montag, 1. Februar 2010

Sorbit - Zuckeralkohol - Mundgeruch

In der Lebensmittel-Industrie wird Sorbit (E 420 - Zuckeralkohol) als Zuckeraustauschstoff eingesetzt und auch als Feuchthaltemittel in Backwaren (Biskuit, Toastbrot usw.) verwendet.
Auch in Senf, Mayonaise, Schokoladen- und Pralinenfüllungen sind Zuckeralkohole wie Sorbit, Xylit, Maltit oder Lactit enthalten.

Hauptsächlich findet man Sorbit in Diabetiker- und Light-Produkten. Aber auch Müsli-Mischungen werden mit Sorbit gesüßt. So kann der Hersteller den Vermerk "zuckerfrei" auf die Packung schreiben .

Rund 80 % der westlichen Bevölkerung können Sorbit nicht resorbieren und haben Beschwerden wie Blähungen, Bauchschmerzen, Aufstoßen, Übelkeit und Fettstühlen.

Das ist den Herstellern wohl bewusst, denn auf vielen Verpackungen kann man Folgendes lesen: "Kann bei häufigem Verzehr abführend wirken"

Ein besonderes Beispiel sind sorbithaltige (zuckerfreie) Kaugummis. Schon 1 - 2 Stück nach einer fruchtzuckerhaltigen Mahlzeit gegessen, können die Aufnahme des Fruchtzuckers hemmen. Diese Störungen können zu bakteriellen Fehlbesiedelungen somit zu schlechtem Mundgeruch führen.

Hier beginnt ein Teufelskreis. Gerade Menschen mit Mundgeruch greifen oft auf zuckerfreien Kaugummi zurück. Das bedeutet: Mundgeruch - was dann zu noch mehr Kaugummikonsum führt.

Zuckeralkohole werden von Diabetikern gut vertragen und verursachen "nur" in geringem Maß Zahnkaries.

(gelesen in "Wegweiser Nahrungsmittel-Intoleranzen" )

Kommentare:

Bluhnah hat gesagt…

meine güte ist ja furchtbar (die die hand hauch)!

Ursula Currywurst hat gesagt…

Das ist ja interessant!

Was hast du denn mit Nahrungsmittelintoleranzen zu tun?

Dinkelhexe hat gesagt…

@ Ursula Currywurst
Mein Blog entstand eigentlich nur wegen meinen Allergien und Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten. Nach und nach kamen die Rezepte und alles andere hinzu.