Montag, 15. März 2010

Sekowa-Brot - St.-Galler-Art





Gestern hab ich wieder mal Brot und Weckle (Brötchen) gebacken ......

..... wie gewöhnlich jeden zweiten Tag *grins*

Das ist für mich die beste Entspannung

Und zum Sonntag-Nachmittags-Kaffee gabs dieses Brot mit Butter und Brombeer-Marmelade


Die Menge ergibt zwei Brotlaibe

Das Rezept hört sich erst einmal nach viel Arbeit an, aber die meiste Zeit ist Teigruhe.
Der Ansatz ist schnell angerührt und der Hauptteig am nächsten Tag ist auch kein Hexenwerk

Teigansatz:
300 g Schrot oder Mehl oder Gemisch
300 ml Wasser, ca. 40 Grad warm

1 gehäuften TL Grundansatz (Brei) und 1 TL Sekowa-Spezial-Backferment (Pulver) werden in einem kleinen Teil des abgemessenen Wassers klümpchenfrei aufgelöst. Dann gibt man das restliche Wasser und das Schrot oder Mehl dazu und vermengt die Masse gründlich.

Diesen Ansatz läßt man am besten über Nacht in einer großen Schüssel gut bedeckt bei Raumtemperatur (ca. 28 Grad) stehen. Die Teigoberfläche darf nicht abtrocknen. Ein Tuch alleine genügt nicht. Ich benutze dafür eine Kunststoffschüssel mit Deckel.

Der Teig lasse ich mindestens 12 Stunden stehen - oft werden 20 Stunden daraus. Das schadet nichts. Er wird nur etwas säuerlicher. Nach dieser Zeit sollten sich viele Gasbläschen gebildet haben.

Hauptteig:
Zu dem Teigansatz werden folgende Zutaten hinzugefügt und zu einem geschmeidigen, nicht mehr klebrigen Teig geknetet:

200 g Roggenmehl Type 1150
500 g Dinkelmehl Type 630
18 g Salz
35 g Backmalz
1 TL Brotgewürz
ca. 350 ml kohlensäurehaltiges Mineralwasser, zimmerwarm
(Die Flüßigkeitsmenge richtet sich nach der Schrot- oder Mehlart)

Diesen Teig stellt man gut bedeckt an einen warmen Ort und läßt ihn ca. 45 Minuten ruhen.

Daraus werden zwei Stränge á 70 cm geformt und nochmals 30 Minuten zugedeckt gehen lassen.
Dann die Stränge wie ein Schneckenhaus aufwickeln.
Weitere 30 Minuten zugedeckt ruhen lassen.
Dann im vorgeheizten Backofen Ober- und Unterhitze bei 220 Grad ca. 35 Minuten backen.
Wenn man auf die Unterseite des Brotes klopft und es hohl klingt, ist es fertig.

Kommentare:

Pieps hat gesagt…

Au Backe! So'ne "Maschine" hatte wir auch. Und ich trage ein deutliche Erinnerung an mei'm Daumen mit mir rum! Sowohl von der Maschine, als auch von den Umständen, wie es dazu kam :>!

Shippymolkfred hat gesagt…

Sehen die lecker aus! Ist das Dein 'Grundrezept' und noch eine Frage...hast Du einen Holzofen oder backst Du in einem normalen Backofen?
LG Shippy

Musenkuesse hat gesagt…

Das sieht sooo lecker aus. Für eine Scheibe frisches Brot, lasse ich jeden Kuchen stehen!

Liebe Grüße
Tina

Bluhnah hat gesagt…

das sieht ja wieder himmlisch aus!