Dienstag, 22. Mai 2012

MCS - Folge der Riechnerv-Vergiftung

Ein Auszug aus dem MCS Lehrbuchkapitel Daunderer.
Etwa 20% der Bevölkerung in hochindustrialisierten Staaten leiden an MCS.
Unbehandelt sterben davon jährlich 1 Promille.

MCS ist eine Vergiftung und damit eine reine organische Krankheit.

Als Ursache des MCS-Syndroms fanden wir stets Wohngifte, die zu den Zahngiften hinzutraten.Die Folge der Riechnervvergiftung sind Organschäden wie bei jeder Polyneuropathie im Gehirn, am Magen-Darm-Trakt, am Herzen, an der Muskulatur und im gesamten Stoffwechsel. Die Patienten verfallen und sterben unbehandelt im Marasmus (Verfall).
 
Die Vergiftung des Riechnerven führt oft zu Sinnestäuschungen, durch die ungiftige Gerüche als hoch bedrohlich gewertet werden. Bei Stress, vielen Gerüchen oder Erschöpfung werden die ursprünglichen Leitgerüche überhaupt nicht mehr als solche wahrgenommen, die Organbeschwerden überdecken alles. Die Schwere des MCS-Syndroms korreliert exakt damit, ob der vergiftete und verdickte Riechnerv bis an die Schleimhaut des Gaumens der Schneidezähne reicht.
MCS-Patienten gelten als Chemiefeinde und werden daher von allen Seiten bekriegt. Anfangs gelang den Behörden noch lange der Versuch der Psychiatrisierung, der allen droht, die Mehrarbeit bringen und mit Umsatzeinbußen der Industriegesellschaft verbunden sind. Aber seit Prominente an MCS erkrankten, klappt diese Masche nicht mehr so gut. Auch hat sich herumgesprochen, daß ein Klagen über Allergene in der Umwelt meist mit »Hypochondrie« gekontert wird, ein umfangreicher Allergiepass jedoch Interesse und Mitgefühl weckt. Schutz vor einem verlangten Kontakt mit einem Allergen bietet nur ein Epicutantest.

Ein umfassender Allergiepass ist der einzig sinnvolle Schutz.

Die korrekte Behandlung mit Ursachenbeseitigung kostet die Krankenkasse und den Kranken mit MCS auch nicht mehr als die Behandlung bei AIDS und ist zudem viel erfolgreicher. Wer Ärger mit seiner Aller­gieneigung hat, kann sich damit trösten, daß es in einiger Zeit allen ebenso gehen wird, denn eine Abkehr vom Chemiefanatismus ist lange noch nicht in Sicht.

Alle Vergifter gehen straffrei aus, wenn sie sich nur zeitig mit Persilscheinen der akuten Harmlosigkeit umgeben haben. Für eine chronische Giftwirkung gibt es keine schützenden Gesetze.
Rechtliche Konsequenzen drohen dem Vergifter oder Diagnostiker des »Ökosyndroms« höchstens dann, wenn er einen Allergiepass gesehen hat und trotzdem dem Kranken das (tödliche?) Allergen verabreicht.

Da MCS eine typische Folgeerscheinung unserer chemiegläubigen Gesellschaft ist, besteht nur bei wenigen Informierten eine Heilungsaussicht. Die Krankheit führt zu einer jahrelangen Arbeitsunfähigkeit, totalem Bruch mit allem Gewohnten, Bruch der Familie, Verarmung, Verzweiflung aller behandelnden Ärzte, ja Unverständnis der gesamten Bevölkerung.

Stets sollte eine Berentung, Anerkennung einer Schwerbehinderung und Übernahme durch die Sozialhilfe erfolgen.
Die enorme Zunahme von MCS-Kranken in letzter Zeit, ihre Zusatzschädigung durch Handy- und UMTS/DECT lässt den Erfahrenen den Schluss zu, dass sich Gewaltiges in unserem Denken tun muss, ehe eine Besserung eintritt.


Mein Antrag auf Schwerbehinderung wurde gerade zum zweiten Male abgelehnt.

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