Montag, 30. Januar 2017

Duftstoffe in Kosmetika und Körperpflege-Produkten

Von rund 2500 bis 3000 existierenden Duftstoffen wird ein Teil einzeln oder in Mischungen in Kosmetikprodukten eingesetzt. Doch so gut diese dann auch riechen mögen: Viele Düfte, die über die Haut oder die Atemwege in den Körper gelangen, haben ein hohes allergenes Potenzial. Zwei Duftstoff-Mixe, die für Allergie-Tests verwendet werden, gehören seit Jahren zu den Kontaktstoffen, die in Deutschland die meisten Allergien auslösen; über eine Million Bundesbürger reagieren auf Duftstoffe allergisch. Das Bewusstsein für diese Problematik wächst. Mittlerweile sind in der EU 26 Duftstoffe ab einer bestimmten Konzentration in Kosmetikprodukten deklarationspflichtig – der Hinweis "Parfum, "Parfüm" oder "Aroma" auf einer Verpackung reicht in diesen Fällen nicht.
Als stärkste Allergene gelten:
  • Evernia Prunastri Extract (Eichenmoos)
  • Isoeugenol
  • Cinnamal (Zimtaldehyd)
  • Hydroxycitronellal
  • Eugenol
  • Perubalsam
Ebenfalls wissenschaftlich belegt ist die allergene Wirkung von:
  • Amyl Cinnamal (alpha-Amylzimtaldehyd)
  • Amyl Cinnamylalcohol (Amylzimtalkohol) (nicht Bestandteil der INCI-Liste)
  • Benzyl Alcohol (Benzylalkohol)
  • Benzyl Salicylate (Benzylsalicylat)
  • Cinnamyl Alcohol (Zimtalkohol)
  • Citral (Citral)
  • Citronellol (Citronellol)
  • Coumarin (Cumarin)
  • Evernia Furfuracea Extrakt (Baummoos) (nicht Bestandteil der INCI-Liste)
  • Farnesol (Farnesol)
  • Geraniol (Geraniol)
  • Hexyl Cinnamal (alpha-Hexylzimtaldehyd) (nicht Bestandteil der INCI-Liste)
  • Hydroxyisohexyl 3-Cyclohexene Carboxaldehyde (Hydroxy-methylpentyl-cyclohexencarboxaldehyd; Produktname "Lyral") (nicht Bestandteil der INCI-Liste)
das habe ich hier gelesen: http://www.aktionsplan-allergien.de

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